... newer stories
Montag, 26. November 2012
1,5M über MtHW
flixlfriedlich, 01:38h
Ein aufregender Tag an der nordfriesischen Küste, genauer auf Eiderstedt geht zu Ende.
Endlich konnten wir alle ausschlafen! Um 11 Uhr trafen sich alle zum alltäglichen Adventsschluck vor dem Infoschaukasten der Schutten in St. Peter.
Zur Erklärung:
Melinda und Skollan werden an 24 Tagen immer eine Stunde versetzt pro Tag sich am Infokasten treffen und dort einen Kurzen trinken. Sie haben jetzt schon angefangen, da wir ja nicht alle bis zum 24. bleiben sondern schon früher nach Hause fahren. Natürlich sind dort auch Gäste gerne gesehen und das waren heute Luky, Hannah, Annika und ich. Jeden Tag wird auch ein Foto von dem Spektakel gemacht.
Ich hoffe ihr habt kein zu schlechtes Bild von unserer Arbeit, aber im November muss man sich hier oben eben gelegentlich aufheitern. Momentan weht der Strum mit Windstärke 8-9 über das Watt. Die Sonnenuntergangswattexkursion war heute überbetreut. Zu viert standen wir am Treffpunkt am Südstrand um dann am Ende mit einem Schweizer aus Zürich eine stark verkürzte Exkursion zu machen. Wir konnten uns alle in den Wind legen und zuschauen wie das kalte Salzwasser trotz Niedrigwasser Richtung Deich geschoben wurde.
Normalerweise sind wir Deutschen es nicht gewöhnt, dass uns solche Winde einschränken. Ausgenommen von irgendwelchen Bäumen auf Straßen..
Doch eine kleine Randgruppe von ungefähr 280 Menschen hat alljährlich das Vergnügen, dass ihnen durch den Wind das Wasser bis zum Halse steht.
Die Halligbewohner !
So auch Johannes und Isabell, meine Kollegen/innen auf Hallig Langeness, die bei einem Meter über NN schon überflutet wird. Auch die Hooger müssten bei den heutigen Wasserständen ziemliche Probleme bekommen.
Die Hallig ist bei "Land unter" nicht mehr zu sehen. Nur noch die einzelnen Warften, kleine Hügel auf denen die Häuser stehen, spitzeln hinaus. Manchmal müssen sich die Bewohner in den ersten Stock verlegen, da das Wasser an der Haustüre steht.
Natürlich ist das Wasserablaufsystem sehr ausgeglügelt und morgen bei Niedrigwasser kann dann wieder durch Schleusen entwässert werden.
Trotzdem ist Land unter doch etwas sehr besonderes und ein bisschen beneide ich die Halligleute schon.
Wenn auch etwas beängstigend...
Hannah und Luky fahren morgen früh wieder zurück nach Kiel, denn L. muss wieder in die Uni (Bio).
Skollan und ich werden morgen wahrscheinlich mit Melinda nach Tönning fahren und auch Inga zum Arzt schicken, denn die beiden liegen schon seit 3 Tagen in den Leinen.
Das Leben ist keine Wattwanderung!
Ich bin gespannt wie die Strandfunde der nächsten Tage nach so einem Sturm ausfallen werden :)
Bis dahin alles Liebe! Natürlich auch an meinen lieben bayrischen FÖJ Freund. Du kannst dich (ersteinmal) sicher fühlen und musst keinen Deichbruch befürchten.
Felix
Endlich konnten wir alle ausschlafen! Um 11 Uhr trafen sich alle zum alltäglichen Adventsschluck vor dem Infoschaukasten der Schutten in St. Peter.
Zur Erklärung:
Melinda und Skollan werden an 24 Tagen immer eine Stunde versetzt pro Tag sich am Infokasten treffen und dort einen Kurzen trinken. Sie haben jetzt schon angefangen, da wir ja nicht alle bis zum 24. bleiben sondern schon früher nach Hause fahren. Natürlich sind dort auch Gäste gerne gesehen und das waren heute Luky, Hannah, Annika und ich. Jeden Tag wird auch ein Foto von dem Spektakel gemacht.
Ich hoffe ihr habt kein zu schlechtes Bild von unserer Arbeit, aber im November muss man sich hier oben eben gelegentlich aufheitern. Momentan weht der Strum mit Windstärke 8-9 über das Watt. Die Sonnenuntergangswattexkursion war heute überbetreut. Zu viert standen wir am Treffpunkt am Südstrand um dann am Ende mit einem Schweizer aus Zürich eine stark verkürzte Exkursion zu machen. Wir konnten uns alle in den Wind legen und zuschauen wie das kalte Salzwasser trotz Niedrigwasser Richtung Deich geschoben wurde.
Normalerweise sind wir Deutschen es nicht gewöhnt, dass uns solche Winde einschränken. Ausgenommen von irgendwelchen Bäumen auf Straßen..
Doch eine kleine Randgruppe von ungefähr 280 Menschen hat alljährlich das Vergnügen, dass ihnen durch den Wind das Wasser bis zum Halse steht.
Die Halligbewohner !
So auch Johannes und Isabell, meine Kollegen/innen auf Hallig Langeness, die bei einem Meter über NN schon überflutet wird. Auch die Hooger müssten bei den heutigen Wasserständen ziemliche Probleme bekommen.
Die Hallig ist bei "Land unter" nicht mehr zu sehen. Nur noch die einzelnen Warften, kleine Hügel auf denen die Häuser stehen, spitzeln hinaus. Manchmal müssen sich die Bewohner in den ersten Stock verlegen, da das Wasser an der Haustüre steht.
Natürlich ist das Wasserablaufsystem sehr ausgeglügelt und morgen bei Niedrigwasser kann dann wieder durch Schleusen entwässert werden.
Trotzdem ist Land unter doch etwas sehr besonderes und ein bisschen beneide ich die Halligleute schon.
Wenn auch etwas beängstigend...
Hannah und Luky fahren morgen früh wieder zurück nach Kiel, denn L. muss wieder in die Uni (Bio).
Skollan und ich werden morgen wahrscheinlich mit Melinda nach Tönning fahren und auch Inga zum Arzt schicken, denn die beiden liegen schon seit 3 Tagen in den Leinen.
Das Leben ist keine Wattwanderung!
Ich bin gespannt wie die Strandfunde der nächsten Tage nach so einem Sturm ausfallen werden :)
Bis dahin alles Liebe! Natürlich auch an meinen lieben bayrischen FÖJ Freund. Du kannst dich (ersteinmal) sicher fühlen und musst keinen Deichbruch befürchten.
Felix
... link (1 Kommentar) ... comment
... older stories